Welche Vorteile Passivhausfenster bieten

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Moderne Häuser haben häufig große Glasflächen
© noona11

Sicherlich haben Sie bereits davon gehört, dass durch die richtigen Fenster ein Haus gut gedämmt werden kann. Aber wussten Sie schon, dass Passivhausfenster indirekt auch heizen können? Gerade heutzutage, wo energieeffizientes Bauen immer wichtiger wird und viele Bauherren Häuser mit großen Fensterflächen wünschen, stehen Passivhausfenster mit ihren enormen Vorteilen besonders im Fokus.

Welche Vorteile bieten Passivhausfenster
Moderne Häuser haben häufig große Glasflächen
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Der U-Wert als wichtigstes Kriterium für ein Passivhausfenster

An eiskalten Wintertagen können wir bei Häusern in herkömmlicher Bauweise oft bemerken, dass die Temperatur vor den Fenstern oft deutlich kühler ist als in anderen Raumbereichen – besonders an kalten Tagen oder nachts. Das liegt daran, dass die Temperatur von Fensteroberflächen bei 2-fach-Verglasungen in der Nacht um mehr als 3 Grad abkühlen und dann ein spürbarer Wärmekontrast zwischen Raumluft und Fenster erzeugt wird. Dieser führt zu einem Temperaturabfall im ganzen Zimmer. Fatal ist dies gerade bei modernen Häusern mit großzügig angelegten Fenstern.

Bei einem Passivhausfenster ist dies nicht der Fall – zumindest nicht in diesem Ausmaß. Die 3-fach-Verglasung des Passivhausfensters kann den Wärmeverlust deutlich mindern und somit die Heizkosten dauerhaft senken.

Der U-Wert eines Fensters verrät uns, ob hier viel oder wenig warme Luft verloren geht. Er ist der Wärmedurchgangskoeffizient eines Materials, beim Passivhausfenster liegt er bei 0,8 W/m²·K und darunter. Beim Messen des U-Wertes werden sowohl der Fensterrahmen als auch die Verglasung einzeln betrachtet. Uf (f steht für frame) und Ug (glazing bezeichnet das Glas) zusammen ergeben den Uw, wobei “w” für window also Fenster steht.

Aufbau eines Passivhausfensters
Aufbau eines Passivhausfensters
© fensterhandel.de

Das Passivhausfenster als indirekte Heizquelle

Besteht bei der Dreifachverglasung die Wärmedämmbeschichtung (aufgebrachte Schicht an der Innenseite von innen und außenliegendem Fenster) aus Edelmetall, kann das Fenster als indirekte Heizquelle betrachtet werden. Auf der Internetseite www.fensterhandel.de kann man z.B. nachlesen, dass die Low-e-Schicht nur einen bestimmten Bereich der Sonnenstrahlen hindurchlässt, die Wärmestrahlung von innen hingegen zu einem großen Teil nicht mehr durch das Fenster hinaustreten kann.

Die passive Sonnenenergienutzung dient zur Aufheizung des Raumes, wodurch herkömmliche Heizkosten gemindert werden können. Der Energiedurchlassgrad g kennzeichnet die Menge der Wärme bzw. Energie, die durch das Fenster durchgelassen wird.

Das Tolle an den wirkungsvollen Kunststoff-Fenstern: Sie lassen sich problemlos selbst einbauen! Wer keine Lust auf das Heimwerken hat, beauftragt ein Unternehmen vor Ort.

Fazit: Durch ihre Dämmeigenschaften und der praktischen Sonnenwärme-Speicherung helfen uns Passivhausfenster effektiv dabei, Heizkosten zu sparen.

1 KOMMENTAR

  1. Falls man vor hat, ein Haus zu bauen, würde ich auf jeden Fall ein Passivhaus empfehlen. Dieses wird auch staatlich gefördert (zumindest in Österreich), bei Verbraucherzentralen und Umweltministerien kann man sich über diese Bauweise informieren. In Passivhäusern wird sämtliche Wärme, die in geschlossenen Räumen entsteht – Sonneneinstrahlung, menschliche Körperwärme, beim Kochen, beim aktiven Heizen – wieder in das interne Heizlüftungsystem zurückgeführt – ein großes Einsparpotential und ein Schritt zu einer gesünderen Umwelt wird somit ermöglicht.
    Interessierte können sich auf meinem Blog: (http://www.immobilien-news.at/allgemein/effiziente-warmedammung-einsparspotential-bei-energie-und-heizkosten/) näher darüber informieren.

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