Photoshop-Tutorial: Portraitfotos mit Weichzeichner-Effekt

Viele schöne Effekte sind auch von Anfängern im Bereich der Fotobearbeitung realisierbar. Gerade bei Portraitaufnahmen, die später im Rahmen oder als Leinwanddruck an der Wand ihren Platz finden sollen, lohnt sich der kleine Ausflug in die Welt der digitalen Bildbearbeitung.

Ausgangsfoto
Ausgangsfoto
© Gerrit Schmit / pixelio.de

Bild vorbereiten

Um ein schönes Endergebnis zu erhalten, sollte das gewünschte Portraitfoto am Anfang in seinen Tonwerten korrigiert werden.

Bild > Korrekturen > Tonwertkorrektur

Hier gilt es, mit dem Regler der Tonwertspreizung den linken und rechten Schieber jeweils bis zum Ende des “Gebirgszuges” zu schieben:

Tonwertspreizung

Anschließend kann man im Bereich der Farbbalance noch ein wenig an den Farben verändern, wenn das Bild einen Blau- oder Gelbstich hat. Hier muss man einfach ein wenig herumprobieren:

Bild > Korrekturen > Selektive Farbkorrektur

Photoshop-Tutorial

Im nächsten Schritt sind die Gradationskurven anzuwenden. Sie verändern die Farbkontraste auf spektakuläre Weise und sind eigentlich ganz einfach in der Handhabung. Die Kurve sollte leicht s-förmig aussehen, damit das Foto eine schöne Farbwirkung bekommt:

gradiationskurven

Verträumter Look in drei Schritten

Nun haben wir den Grundstein für ein kontrastreiches Bild voller Spannung gelegt. Aber es geht noch weiter: In Photoshop lassen sich mit dem Weichzeichner-Effekt schnell gute Ergebnisse erzielen. Leider ist meistens immer zu viel Fläche unscharf geworden und beim Auswählen von Bereichen kommt es oft zu unnatürlichen Übergängen im Bild.

Foto nach Tonwertkorrektur, Farbbalance-Optimierung und Bearbeitung der Gradationskurven
Foto nach Tonwertkorrektur, Farbbalance-Optimierung und Bearbeitung der Gradationskurven
© Gerrit Schmit / pixelio.de

Schritt 1: Die Fotoebene wird dubliziert. Auf die neue Ebene wird der Gaußsche Weichzeichner angewandt. Ich habe die Einstellung Radius 1,8 Pixel gewählt.

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© Gerrit Schmit / pixelio.de

Schritt 2: Nun wird die Ebene im Ebenenmenü auf die Einstellung “Negativ multiplizieren” gesetzt. Das sieht schon ganz gut aus.

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© Gerrit Schmit / pixelio.de

Schritt 3: Damit die Augen noch schön strahlen, müssen diese in einer neuen Ebene (wieder die Ausgangsebene kopieren und diese über alle anderen Ebenen legen) extra bearbeitet werden.

augen

In der neuen Ebene werden die Augen mit dem Auswahl-Lasso-Werkzeug markiert. “Auswahl umkehren” markiert den kompletten Rest der Ebene. Er wird gelöscht, so dass hier nur noch die Augen auf der Ebene liegen. Nun werden die Augen zunächst scharf gezeichnet:

Filter > Scharfzeichnungsfilter > Scharfzeichnen

Anschließend wird der Kontrast etwas erhöht:

Bild > Korrekturen > Helligkeit/Kontrast

Da nun ein gewisser Rand um die Augen herum besteht, muss man diesen mit dem Radiergummiwerkzeug (Spitzengröße anpassen) wegradieren, es bleiben nur Pupille und Augenweiß stehen sowie ein Teil der Lidrandes:

radierer

Am Ende werden alle Ebenen auf die Hintergrundebene reduziert:

Ebenen > Auf Hintergrundebene reduzieren
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© Gerrit Schmit / pixelio.de

Kreativ veredelte Fotos in Szene setzen

Die bearbeiteten Aufnahmen machen sich besonders gut im Großformat als Poster oder auf Fotoleinwand gedruckt. Bei onlinefotoservice.de werden beide Möglichkeiten sowie der Druck von Fotos auf Tassen, Textilien, Brotdosen, Smartphonehüllen und anderen Produkten angeboten, welche durch das eigene Foto einen ganz persönlichen Touch bekommen und erinnerungswürdig bleiben. Außerdem eignen sie sich als ideale Geschenke für die Liebsten, um ihnen Extrafreude zu bereiten.

Vor und nach der Bildbearbeitung

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