Hemdkragenformen im Vergleich – das sind die Unterschiede

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Immer mehr Männer tragen neben dem Job auch gern in ihrer Freizeit Hemden – hier dann allerdings ohne die häufig eher als lästig empfundene Krawatte. Welche Hemdkragenformen kommen für den Job oder für den Alltag zu Hause am ehesten in Frage?

Hemdkragenformen haben eine enorme Wirkung auf das äußere Erscheinungsbild

In der Businesswelt sind Hemden normalerweise Pflicht – vor allem im Bankenwesen oder bei Versicherungen. Eine Krawatte zum Hemd ist in diesen eher konservativ gekleideten Kreisen ebenfalls gern gesehen.

Nicht jeder Hemdkragen ist für das Tragen einer Krawatte optimal geeignet. Bei manchen Kragen steht der Krawattenknoten beispielsweise deutlich ab, bei anderen sollte man lieber zu einer breiten als einer schmalen Krawatte greifen. Die Kragenwahl hängt stark vom eigenen Stil und den persönlichen modischen Vorlieben ab. Für den Herren ist es also immer gut zu wissen, zu welcher Variante man beim Kauf greifen sollte.

Mit dem Kent-Kragen kann man nichts verkehrt machen

Der wohl gängigste aller Hemdkragen ist der klassische Kent-Kragen. Wirft man einen Blick in die Regale des Einzelhandels, findet man zum Großteil diesen Kragentyp vor. Man kann den Kent-Kragen mit oder ohne Krawatte tragen, leicht aufgeknöpft oder streng geschlossen. Im Job ist der Kent-Kragen beim Smart Casual Look ein treuer Begleiter.

Das Hemd mit Kent-Kragen ist lässig, wenn man den obersten Knopf öffnet
Das Hemd mit Kent-Kragen ist besonders lässig, wenn man den obersten Knopf öffnet
© gianmariasainato.com

Wird eine Krawatte zum Hemd getragen, muss dieses immer bis zum obersten Knopf geschlossen werden. Sonst sieht es schnell unordentlich aus.

Eine besondere Variante des Kent-Kragens bietet Walbusch in seinem Onlineshop. Der sogenannte „Walbusch-Kragen“ verzichtet auf den obersten Knopf, so dass keine Enge im Halsbereich entstehen kann und eine Krawatte variabel gebunden werden kann. Im Maßhemdkonfigurator von Walbusch kann ganz nach Bedarf der gewünschte Kragen ausgewählt werden oder man stöbert nach dem passenden Hemden mit „Walbusch-Kragen“ im Sortiment.

Haifisch-Kragen für modernen Look mit üppigem Krawattenknoten

Die Haifisch-Variante unter den Hemdkragen hat eine starke Kragenspreizung. Dadurch ist viel Platz für einen breiten Krawattenknoten vorhanden. Dazu gehört z. B. der doppelte Windsor. Wie man den doppelten Windsorknoten bindet, sieht man hier u.a. in einem informativen Video.

Den sehr modischen Haifisch-Kragen sollte man immer mit einer nicht zu schmalen Krawatte tragen. Er sieht sonst eher merkwürdig aus. Besonders gut steht er Männern mit einem schmalen Gesicht und schlanker Figur. Wenn man hier alles richtig macht, ist ein smarter und sehr akkurater Look das Ergebnis.

Den Haifischkragen am besten mit einem üppigen Krawattenknoten kombinieren
Den Haifischkragen am besten mit einem üppigen Krawattenknoten kombinieren
© frankodean.com

Button-Down-Kragen und Under-Button-Down-Kragen

Hier halten zwei kleine Knöpfe die Kragenflügel an ihrer Spitze fest. Diesen Look mit den vielen Knöpfen muss man mögen. Ein wenig dezenter ist die „Under-Button-Down“-Variante, wo die Knöpfe sich unter den Kragenspitzen befinden und somit nicht sichtbar sind. Der Button-Down-Kragen kann mit oder ohne Krawatte getragen werden und sieht immer sehr gepflegt aus.

Beim Button-Down-Kragen halten Knöpfe die Kragenflügel fest
Beim Button-Down-Kragen halten Knöpfe die Kragenflügel fest
© lookbook.nu/thecrookedbowtieblog

Kläppchen-Kragen für festliche Anlässe

Eine Sonderstellung unter den Hemdkragenformen bietet der Kläppchen-Kragen. Er passt nur zur Fliege und kann nicht mit einer Krawatte oder ganz ohne Accessoire getragen werden. Die Kombination von Kläppchen-Kragen, Fliege und einem festlichen Smoking ist hier der gängigste Look.

Zur Fliege trägt man Kläppchen-Kragen
Zur Fliege trägt man Kläppchen-Kragen
© newyorkstyled.com

Der Stehkragen

Hemd mit Stehkragen
Ein Stehkragenhemd trägt man ohne Krawatte
© walbusch.de

Jedes Hemd hat einen Kragen – und wenn man diesen kaum sieht, handelt es sich vermutlich um einen Stehkragen. Extravagant und immer eine wenig besonders wirken Männer in einem solchen Hemd, wobei der Stehkragen kleiner oder größer ausfallen kann. Ein solches Hemd wird grundsätzlich ganz ohne Krawatte getragen. Es passt dennoch gut unter ein Sakko, sieht gepflegt und schick aus.

Ein Tipp noch am Ende: Sofern du das Hemd unter einem Pullover trägst, achte darauf, dass die Flügel des Kragens nicht obenauf liegen!

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